Mit Unterstützung durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union.

 „Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

 

 

Pressebericht VN vom 27. April 2018

Die Theaterwoche

Die SchülerInnen verwandeln sich und nehmen mit und durch ihre Kostüme ihre Rollen ein. Plötzlich stehen da - HilfsarbeiterInnen, FabriksarbeiterInnen, alte Menschen...


Die Bühne verwandelt sich in eine Fabrik, es wird in Akkord gearbeitet. Geschichte der Textilindustrie Vorarlbergs wird erzählt und in Bildern dargestellt.

Druckwerk Lustenau - Das Plakat entsteht

In vielen verschiedenen Druckstufen haben wir unser Plakat erstellt.

Zuerst wurde auf dem Siebdrucktisch jedes Blatt 3 mal in verschiedenen Farben mit dem Kreis, unserem Theatertitel, bedruckt.

 Auf dem Siebdrucktisch wurden dann die Logos aufgebracht. 

Auf der großen Walze konnten wir, nach mehrmaliger Kontrolle,  schlussendlich den Text drucken. 


Somit ist das Plakat 5x durch unsere Hände gegangen, bevor es fertig war. 

Bühnenaufbau

 

Die von den SchülerInnen im Druckwerk bedruckten Stoffbahnen werden nun ins Bühnenbild eingefügt. Ein Theaterort für eine Woche intensives Theaterspielen entsteht. 

"Kleider machen Leute, machen Leute Kleider", das Stück formt sich

Neue Szenen entstehen. Papierkleider  - als Sinnbild für alle Flüchtling die nur mit dem Notwendigsten flüchten - werden erstellt und angeklebt. Diese Thematik wird in der Theaterszene dargestellt.
Schreibaufträge die sich aus der bisherigen Arbeit ergeben haben, erledigen die SchülerInnen während des Unterrichts. 

Die Theaterworkshops beginnen

Theaterarbeit beginnt in der Schule. Die SchülerInnen machen Übungen wie Raumlauf, Achtsamkeitsübungen, Sprach- und Sprechübungen, entwicklen Theatereinheiten und kleinere Szenen zum Thema des Projektes Erasmus+.
Fotos von Arbeitssituationen mit Hilfsarbeitern werden im Theater nachgestellt. Diese Bilder werden Projektionen, die als Bühnenbild dienen.

Druckwerkbesuch - Das Bühnenbild entsteht

 

Den Siebdrucktisch, die Andruckpresse und auch die Textilsiebdruckspinne wurde von den SchülerInnen schon nach dem ersten Nachmittag, nach einer genauen Einführung, im Druckwerk selbständig verwendet.

Textilsiebdruckspinne

 

Kostüme entstehen
Auf der Textilsiebdruckspinne werden fast in Akkord T-Shirts für alle Theaterspielenden bedruckt. Das T-Shirt und eine helle Hose werden das Grundkostüm für alle.

Druckwerk Lustenau trifft FMS Altach

 
 

Im Druckwerk in Lustenau entsteht das Bühnenbild des heurigen Theaters. Eine Gruppe von WerkschülerInnen arbeiten im Rahmen des Werkunterrichts im Druckwerk und bedrucken nicht nur Kostüme und Bühnenbild, sondern designen und drucken auch das Werbeplakat. 

Hier ein kurzer Film dazu.

Theaterspielen und Bildung

Laut Hirnforscher Manfred Spitzer sind Kunst und Sport die wichtigsten Schulfächer (Luzerner Zeitung 17.04.18)

 Im Bildungskontext kann das Theaterspielen auf drei Ebenen wirksam werden:

 ·      Ein Thema wird verhandelt zwischen subjektiv und objektiv, Erkenntnisse werden mit Erfahrungen gemessen, Ansichten verhandelt und Utopien entwickelt. Alle Themen, die junge Menschen bewegen, können Gegenstand von Theaterstücken sein und behalten ihren emotionalen Gehalt. Ein Anliegen kann formuliert werden. Über künstlerischen Ausdruck kann ein Thema auf einer kreativen Ebene verstanden werden.  

·      Die eigene Ausdrucksfähigkeit wird vergrössert durch die Beschäftigung mit Sprache, Körper und Emotion. Wer im Leben steht, gibt auch seinem Körper eine Ausdrucksebene in der Kommunikation, in den Anliegen und als Verwirklichung eigener Weltvorstellungen. Im theatralen Spiel wird der Körper mit seiner Stimme und in seinen Bewegungen zum zentralen Mittel, sich selbst zu spüren und zu erleben. Tänzerische Bewegung und Emotion werden als Übungsfelder angeboten.   

·      Gestaltung und Kommunikation sind zentrale Felder beim Theaterspielen und ermöglichen, einem Ablauf eine Form zu geben und sich damit weitergehend mit anderen zu verbinden. Ein Gefühl für ästhetische Form wird geübt wie im Zeichnen und in der Musik, um einem Gedanken, einem Gefühl oder einer Erzählung eine Ausdrucksform und damit Verständlichkeit zu geben. Die Möglichkeit erfahren zu können, dass das eigene Leben ‚gestaltet’ werden kann, bringt emotionale Zufriedenheit und Resilienzpotential.

Der Mensch ist ein schöpferisches Wesen, seine Bildungskräfte müssen gestärkt werden. Das ist für den Einzelnen ebenso wichtig wie für eine friedvolle Gesellschaft. Kulturelle Bildung kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

 

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