Montessori Abschlussarbeiten 2017

Bericht in der VN-Heimat vom 22. Juni 2017 

Nachtlauf 2017

Bericht im WANN & WO vom 21. Juni 2017

Original Play

Bericht in der VN-Heimat vom 12.5.2017:

Theaterprojekt Double Check

Bericht in VN-Heimat vom 21.3.2017

Theaterprojekt "Mittendrin"

Kulturzeitschrift Juni 2016

Theaterprojekt OS: MITTENDRIN

VN vom 24.5.2016 

Montessori Abschlussarbeiten

VN, 27. April 2016 - Titelseite!

Montessori Abschlussarbeiten

VN, 27. April 2016 - Der Bericht

Nepalesischer Abend in der FMS

VN, 14. April 2016 - zum Vergrößern klicken:

Tischler Trophy

WANN & WO, 3. April 2016 - zum Vergrößern klicken.

Interview Hubert Schwärzler

NEUE, 2. Dezember 2015 - zum Vergrößern klicken.

Interview Monika Dorner

VN, 28./29. November 2015 - zum Vergrößern klicken.

Forum FMS: Schulbildung - Was sagt die Wirtschaft

Gemeinsam mit der VMS Altach und dem MZO in Ludesch organisierte die FMS Altach am Mittwoch, 16.5. eine Podiumsdiskussion, bei der hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Schule folgende Fragen besprachen:
- Erfüllen unsere Schulen überhaupt einen der Zeit gemäßen Bildungsauftrag?
- Hängt die Wirtschaft alten Idealen nach?
- Wie sieht die Politik die Zukunft der Schulen in Bezug auf Wünsche und Forderungen der Wirtschaft?

Am Podium konnten wir begrüßen:

* Bernd Schwendinger, Ausbildungsleiter Hilti AG, Thüringen
* Julian Fässler, ehemaliger Schüler FMS, jetzt Lehrlingsausbildner bei ALPLA in Hard
* Ottmar Meyer, Ausbildungsleiter Liebherr-Werk Nenzing GmbH
* Egon Blum, Unternehmensberater und ehemaliger Lehrlingsbeauftragter des Bundes Österreich
* Karin Engstler, Landesschulinspektorin

Montessoripädagogik in der Presse

Wir freuen uns über einen ausgezeichneten Artikel in der Zeitschrift CASH FLOW:

KADERSCHMIEDE MONTESSORI
Was haben die Herren Sergei Brin, Larry Page, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Gabriel Gracía Márques mit den Damen Jacky Kennedy und Anne Frank gemeinsam? Sie werden staunen...

Link: http://www.cash-flow.cc/cash-flow_01-2011/#/62/

60. Todestag von Maria Montessori - Pressekonferenz

Gemeinsam mit dem Montessori Zentrum Oberland in Ludesch gab die FMS Altach eine Pressekonferenz. Anwesend waren neben den offiziellen Vertretern der beiden Schulen auch LR Mag. Siegi Stemer, Elternvertreter und Lehrerinnen der Schulen.

Statement von LR Mag. Siegi Stemer:

Seit Jahren sind die Freie Montessori Schule Altach und das Montessori
Zentrum Oberland eine spannende Bereicherung für das Bildungsland
Vorarlberg. Sie bieten interessierten Eltern die Möglichkeit, ihrem Kind
ein alternatives Unterrichtskonzept nach den Grundsätzen von Maria
Montessori zukommen zu lassen, deren Werte und Vorstellungen den
pädagogischen und didaktischen Kern bilden:
„Führt euer Kind immer nur eine Stufe nach oben. Dann gebt ihm Zeit
zurückzuschauen und sich zu freuen. Lasst es spüren, dass auch Ihr
Euch freut, und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.“
(Maria Montessori)
Die von Maria Montessori empfohlene Metapher vom stufenweisen Voranschreiten
passt besonders gut zur Entwicklung der Montessori-Initiativen
im Land. Diese Schulentwicklung bereichert unser Bildungssystem
– es ist die Vielfalt, die den Reiz und die Qualität ausmacht, damit für die
individuellen Bedürfnisse der Kinder genügend Bandbreite und Raum
bleiben. Zudem fließen in den letzten Jahren reformpädagogische Methoden
immer stärker in die Aus- und Weiterbildung an der Pädagogischen
Hochschule Vorarlberg ein und werden damit auch in den Regelschulen
verankert. Die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung
garantieren, dass sich die Montessori-Schulen in Vorarlberg auch in Zukunft
weiterentwickeln können.
Landesrat Mag. Siegi Stemer
Amtsführender Präsident des Landesschulrats

Freiheit und Verantwortung in Schule, Wirtschaft und Gesellschaft

Am Mittwoch, 14.3. konnte Mag. Herbert Salzmann mit seinem Vortrag begeistern. Sehr fundiert zeigte er auf, dass nur mit Freiheit und Verantwortung der Wohlstand unserer Gesellschaft gesichert werden kann und die Demokratie nicht gefährdet ist.

Inhalt des Referates: Die Freiheit des einzelnen Menschen ist sowohl Ziel wie auch Grundlage unserer modernen Demokratie. Sie wurde hart erkämpft, ist ständig bedroht, und ihre Bedeutung für Wohlstand und Entwicklung ist uns nicht immer bewusst. Alle Organisationen inklusive der Schulen leben von den Ideen und Initiativen verantwortlicher Menschen. Ohne Freiheit hält sich aber die Verantwortlichkeit in Grenzen, was z.B. sehr für mehr Autonomie im Schulwesen spricht. Andererseits lädt Freiheit ohne klar organisierte Verantwortlichkeit zu egoistischem Machtmissbrauch und zu Selbstbereicherung ein, wie es uns selbst ehemalige Regierungsmitglieder eindrücklich vormachen. Erziehung und Bildung, die nur auf Gehorsam beruhen, bilden noch lange keine Verantwortlichkeit aus. Hier braucht es mehr dazu, wie uns die aufgeklärte Pädagogik zeigt.

Wir freuten, dass wir einen so kompetenten und versierten Referenten bei uns begrüßen durften, der sehr genau das Spannungsfeld aufzeigte, indem auch wir uns als Schule bewegen. Wir bedanken uns sehr für Herrn Salzmanns Engagement und all die guten (neuen) Gedanken, die er bei uns auslöste und/oder wieder in Erinnerung rief und uns somit wieder achtsamer, wachsamer und bewusster in Gesellschaften agieren lässt. Weitere Infos auch unter seiner Homepage: www.herbertsalzmann.com

Der Vortrag ist anhand seiner Präsentationsfolien hier downloadbar.

  

Podiumsdiskussion: Neue Schule trifft Wirtschaft

Am Montag, 4.10.2010, stellte sich Monika Dorner in einer Podiumsdiskussion dem Thema: Neue Schule trifft Wirtschaft.

Statement von MMag. Monika Dorner:

Bildung - so Konrad Paul Liessmann - soll das Programm der Menschwerdung durch die geistige Arbeit der Individuen an sich und an der Welt sein; Bildung als Formung und Entfaltung von Körper, Geist und Seele, von Talenten und Begabungen, die den Einzelnen zu einer entwickelten Individualität und zu einem selbstbewussten Teilnehmer am Gemeinwesen führen soll.
Bildung, so H.v. Hentig, ist Prozess und Ergebnis zugleich.

Die Schule hat die Aufgabe dieses Programm der Menschwerdung zu unterstützen – durch Angebote, durch Lernfelder, durch klar abgegrenzte Räume mit klaren Strukturen, mit Lernbegleitern, die ihrer Verantwortung bewusst sind und diese auch klar übernehmen.

Bildung in einer  vorbereiteten Umgebung fördert und fordert das Kind/den Jugendlichen heraus und die Neugier bleibt erhalten, der Forschergeist bleibt bestehen.  
Schule hat auch die Grundlagen für das lebenslange Lernen zu schaffen – das sind zuallererst die Basiskompetenzen – lesen, schreiben, rechnen – aber auch Methoden des Lernens und eine Verantwortung für die Gesellschaft, weil zuerst die persönliche Verantwortung gebildet werden konnte.

Schule hat den gesellschaftlichen Auftrag kein Kind zurückzulassen – also Strukturen und Umgebungen zu schaffen, damit alle Potentiale zur Entfaltung kommen.

Ohne Beziehung kein Lernen, daher ist es Aufgabe der Akteure in Schulen in Beziehung zu den Lernenden zu kommen um den Bildungsauftrag erfüllen zu können.

Was braucht eine neue Schule?
Ihr muss es gelingen die Neugierde und den Forschergeist, das Entdeckenwollen zu bewahren und die Freude am Lernen und am Erfolg in einer achtsamen wertgeschätzenden Umgebung zu erhalten.
„ Die Freiheit unserer Kinder hat als Grenze die Gemeinschaft, denn Freiheit bedeutet nicht, dass man tut was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein.“ (Maria Montessori)

Die Freie Montessori Schule im ORF

"It's all in a drop" - unser Comenius-Projekt  bringt uns ins Fernsehen

Am Mittwoch, 24.2., war das ORF Team in unserer Schule und drehte über unsere Aktivitäten zum Comenius-Projekt. An 2 Tagen lösten wir den Unterricht auf und bearbeiteten das Thema Wasser aus dem naturwissenschaftlichen Blick. Ines Hergovits Gasser vom ORF gestaltete einen mehrminütigen spannenden Beitrag für V-Heute-Nachrichten.

MMag. Monika Dorner im Gespräch mit Dr. Bernhard Bueb

Mittwoch, 18. März 2009“Mit Zucht & Ordnung zu den Arbeitstugenden der Zukunft!”                

 

Am Podium standen sich Dr. Bernhard Bueb, Autor des Bestsellers “Lob der Disziplin” und MMag. Monika Dorner, Leiterin der Freien Montessori-Schule in Altach, gegenüber. Durch die Diskussion führte Mag. Barbara Zraunig. 

http://treffpunkt-wirtschaft-at.hosting.vol.at/?page_id=61&link=BILDERGALERIE

 

Richtig erziehen - aber wie? Veranstaltungsreihe “Treffpunkt Wirtschaft” diesmal mit pädagogischem Thema. Diese Frage diskutierten in der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Wirtschaft“ Dr. Bernhard Bueb, Autor des Bestsellers “Lob der Disziplin” und MMag. Monika Dorner, Leiterin der Freien Montessori-Schule in Altach. Durch die Diskussion führte Mag. Barbara Zraunig.

Soll man den Kindern und Jugendlichen in ihrer Schulzeit möglichst viel Freiraum lassen oder enge Grenzen setzen? Eine Frage, die nicht erst in jüngerer Zeit immer wieder zu heftigen Diskussionen führt. Mag. Monika Dorner dazu “Wir betreiben keine Kuschelpädagogik.” Klare Antworten gibt es nicht, sehr wohl aber gute und weniger gute Argumente für jede Erziehungsmethode. Für Unternehmer, die auf die Jugend setzen und Lehrlinge ausbilden, offenbar ein interessantes Thema, denn die Veranstaltung im WIFI Campus in Dornbirn war sehr gut besucht. MMag. Monika Dorner, Leiterin der Freien Montessori-Schule in Altach, und Dr. Bernhard Bueb, ehemaliger Direktor des Internats Schloss Salem und Autor des nicht unumstrittenen Bestsellers “Lob der Disziplin”, sorgten dann auch für einen spannenden Abend.

Zeitschrift obWohl, Jänner 2008

Freie Montessori Schule Altach                       

Eine Schule für alle von 6 bis 14 Jahren  - mit öffentlich anerkanntem Abschluss

Die Freie Montessori Schule Altach  ist eine Schule, die sich durch das Dreistufenmodell, das seit dem Schuljahr 2007/08 umgesetzt wird, an den Entwicklungsstufen des Kindes nach Maria Montessori orientiert und die durch eine differenzierte Unterrichtsgestaltung alterspezifischen Ansprüchen gerecht wird. Die Schule schließt mit einem Hauptschulabschluss nach der 8. Stufe ab und ermöglicht einen Übertritt in jede weiterführende Schule.

In jeder Stufe, der Unterstufe (1. – 3. Schulstufe), der Mittelstufe (4. – 6. Schulstufe) und der Oberstufe (7. & 8. Schulstufe), findet individualisierendes Lernen in jahrgangsgemischten Gruppen statt. Lernen voneinander und miteinander im gemeinsamen Tun in einer vorbereiteten Umgebung prägt den Schulalltag der Freien Montessori Schule. Selbständiges und eigenverantwortliches Lernen findet in der Freiarbeit in allen Stufen statt. Fächerübergreifender vernetzter Unterricht und ein an der Individualität des Kindes orientiertes Begleiten des persönlichen Lernweges ist dabei für alle Lehrpersonen der Freien Montessori Schule eine Selbstverständlichkeit. 

Die Freie Montessori Schule versteht sich als lernende Schule, als eine Schule, die mutig neue Wege geht, Innovationen zulässt, dabei selbstreflexiv arbeitet und sich Evaluationsprozessen unterzieht.

Warum die Freie Montessori Schule wählen?
Die Stärkung der sozialen Kompetenz und der Eigenverantwortung, die Entwicklung einer hohen Selbständigkeit, die bewusste Förderung und Entwicklung persönlicher Talente und als Folge die authentische Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens – das alles sind Antworten der ersten AbgängerInnen im Schuljahr 2007/08 und deren Eltern, die im Zuge eines Evaluationsprozesses befragt wurden.

„Das frühzeitige individuelle Entfalten von persönlichen Fähigkeiten und deren Erfahrungen in einer Gruppe fördert das autonome Denken und Handeln.“ – ein Resümee eines Elternteils nach der Schulzeit des Kindes an der Freien Montessori Schule – stärkt die Schulgemeinschaft auf ihrem aktuellen Weg und lässt uns offen in die Zukunft sehen und die konkreten Schritte zum Ausbau der Freien Montessori Schule zu einer Schule mit Matura mit Kraft und Elan in Angriff nehmen.

Interessierte Eltern können ihre Kinder für die 8-jährige Freie Montessori Schule bis zum 29. Februar 2008 anmelden

Zeitschrift obWOHL, April 2007

Freie Montessori Schule Altach


Eine Schule für alle von 6 bis 14 Jahren -
mit öffentlich anerkanntem Abschluss


Einzigartig an der Freien Montessori Schule ist das Dreistufen-Modell, das mit Schuljahr 2007/08 Wirklichkeit wird. Sowohl die Unterstufe (1. – 3. Schulstufe) als auch die Mittelstufe (4. – 6. Schulstufe) wie auch die Oberstufe (7. & 8. Schulstufe) entsprechen damit den Entwicklungsstufen nach Maria Montessori und werden durch eine differenzierte Unterrichtsgestaltung alterspezifischen
Ansprüchen gerecht. Die Schule schließt mit einem Hauptschulabschluss nach der 8. Stufe ab und ermöglicht einen Übertritt in jede weiterführende
Schule.
Der vielfältig organisierte Unterricht der pädagogisch qualifizierten Fachlehrer mit Montessoriausbildung wird den vielfältigen Ansprüchen der Jugendlichen
gerecht und ermöglicht den Übertritt in weiterführende Schulen und Oberstufengymnasien:
Freiarbeit – sie ermöglicht den SchülerInnen in selbstgewählten Sozialformen ein konzentriertes Erarbeiten, Festigen und Üben von selbstgewählten Lerninhalten
Frontalunterricht - aufgelockert durch Partner- und Gruppenarbeiten – so können fachliche Spezifika gemeinsam mit der Lehrperson bearbeitet werden –
individuelle Betreuung bei fachlichen Problemen und zur Förderung von Begabungen aber auch zur Unterstützung der Integrationskinder.
Projektunterricht: sowohl stufenübergreifend als auch stufenspezifischen wird in einem Fach oder auch fächerübergreifend gearbeitet. So entsteht vernetztes
Wissen, dass Sinn ergibt und Freude macht.
Diese Vielfalt wie auch die Freiheit der Wahl der Arbeit, des Zeitrahmens und der Sozialform ermöglichen die individuelle Erarbeitung auch von fachlich schwierigeren Lerninhalten. Die Lehrperson ist Begleiter und Unterstützer
auf dem Weg des persönlichen Lernens und hilft den SchülerInnen es selbst zu tun.


Faktbox:


Freie Montessori Schule – ehem. Private Volksschule Altach mit
Oberstufe - Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht
Enderstr. 1, 6844 Altach,Tel. 05576/74949
Homepage: http://www.freie-montessori-schule.at/
Email: sekretariat(at)freie-montessori-schule.at
Schuljahr 2007/08:
130 SchülerInnen – 7 Klassen – 15 LehrerInnen
Dreistufen-Modell:
Unterstufe: 1. – 3. Schuljahr
Mittelstufe: 4. – 6. Schuljahr
Oberstufe: 7. & 8. Schuljahr
Abschluss: Hauptschulabschluss


Verantstaltungshinweise:

19./20. Mai 2007 12-Stunden-Nachtlauf im Messegelände: Infos und Anmeldung unter: http://www.nachtlauf.at/ – der Erlös kommt unseren Kindern mit erhöhtem Förderbedarf zu gute.


30.5./1.6. 2007 KULTNACHT im Spielboden – an unserer Schule gibt es viele Kunstschaffende und Kreative - eine bunte Vielfalt an interessanten Menschen. Eine neue, attraktive Veranstaltung wird geboren, bei der Kinder, Eltern und KünstlerInnen von außen zu einer „kultigen Nacht“ bei spannenden Projekten, Aufführungen und Musik einladen

 

 

Zeitschrift obWohl, September 2007

Mittelstufe an der freien Montessori Schule Altach
Im vergangenen Schuljahr besuchten 16 Kinder die „Faultierklasse“ der freien Montessorischule in Altach. Betreut wurden sie von einem LehrerInnenteam bestehend aus dem Klassenlehrer  und 4 weiteren Lehrpersonen.  In wöchentlichen Teamsitzungen sowie anhand einer durchgeführten Schülerevaluation versuchten wir den Unterrichtsalltag laufend zu reflektieren .
Individuelles und vertieftes Lernen
Die Freiarbeit stellte auch in der Mittelstufe den Kern des Unterrichtsgeschehens  dar.  In den ersten drei Vormittagsstunden lernten die Kinder selbständig nach ihren Interessen in der vorbereiteten Umgebung.  Zu Wochenbeginn erstellte jedes Kind seine eigene Wochenplanung, die es auf einer Dokumentation schriftlich festhielt.  Hier zeigte sich, dass die Unterstützung des Lehrers sehr individuell gefragt war. Bei manchen brauchte es  ganz wenig Unterstützung, andere wiederum waren froh, von der Lehrperson einen „roten Faden“ zu bekommen.  Dieses Eingehen können auf das einzelne Kind stellt wohl den größten Vorteil des Montessori Prinzips dar. Eine Neuerung im kommenden Schuljahr wird der „Vernetzte Unterricht“ sein, in dem größere Themen fächerübergreifend über einen längeren Zeitraum hinweg behandelt werden.  Besonderen Anklang fand auch der Projektunterricht,  wie die Zeichenprojektwoche mit Ausstellung, die Griechenlandprojektwochen mit Theateraufführung oder die  Bauernhofwoche in Sulzberg.
Jahrgangsmischung und soziales Lernen
Der Vorteil der Jahrgangsmischung (4.-6.Stufe) zeigte sich vor allem für die Jüngsten, die sich von Beginn an den Älteren orientieren konnten und so den Umstieg von der Unterstufe gut meisterten.  Eine entspannte Lernatmosphäre sehen wir als Voraussetzung für effektives Lernen an. Daher stellte  der Klassenrat, bei dem die Kinder ihre Themen vorbringen konnten einen wichtigen Fixpunkt der Woche dar. Das Aushandeln von Regeln und Vereinbarungen hat in der Altersstufe von 9-12 Jahre eine besondere Wichtigkeit. Erst wenn Spannungen abgebaut bzw. Lösungen ausgehandelt waren, widmeten wir uns dem schulischen Lernen.  Montessori spricht von einer sensiblen Phase , einer „Erfahrungsschule des sozialen Lebens“.  Besucher bestätigten vielfach die spürbar positive Lernatmosphäre.                      
                            

Zeitschrift OBWOHL - November 2007

Freie Montessori Schule Altach

Eine Schule für alle von 6 bis 14 Jahren – mit öffentlich anerkanntem Abschluss

Die Unterstufe

In diesem Schuljahr besuchen 63 Kinder die Unterstufe. Sie sind aufgeteilt in die Fledermäuse, die Tiger und die Delfine.

Freiarbeit
Am Morgen trifft sich jede Gruppe im Kreis, um zu singen, zu erzählen und wichtige Informationen für den Tag auszutauschen. Anschließend beginnt die Freiarbeit, wobei die Kinder das gesamte Stockwerk für ihre Tätigkeiten zur Verfügung haben. Es gibt einen Mathematikraum mit Sinnesmaterialien, einen Sprachenraum, den Kosmischen Bereich, einen Kreativraum, in dem gemalt, gefilzt, experimentiert oder musiziert und Theater gespielt werden kann, einen Bereich mit Übungen des Praktischen Lebens, den Bastelbereich und zwei Jausentische. In dieser Vorbereiteten Umgebung befinden sich Materialien, die ein Lernen vom konkreten Tun bis hin zur Abstraktion ermöglichen. Die Kinder entscheiden frei, wo und womit sie arbeiten wollen, wie lange und mit wem, ganz ihrer individuellen Art und ihrem Tempo entsprechend. Auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind integriert und werden von zusätzlichen Lehrpersonen individuell betreut. Die Räume und Bereiche werden von den Lehrpersonen der Stammgruppen betreut, die die Kinder bei ihrem Tun beobachten und begleiten.

Angebote
An drei Tagen finden Angebote von Eltern oder Lehrpersonen statt. Die Bandbreite reicht von der Holzwerkstatt über Weben und Kochen, bis hin zu Materialdarbietungen und Kosmischen Erzählungen, z.B. die Geschichte der Zahlen. Um dem Bewegungsbedürfnis der Kinder gerecht zu werden, wird an manchen Tagen der Pausenhof betreut und kann so auch in der Freiarbeit von den Kindern genutzt werden.

Dokumentation
Am Ende der Freiarbeit kehren die SchülerInnen in ihre Gruppen zurück und dokumentieren ihre Arbeit. Die Dokumentation erfolgt außerdem durch die Lehrpersonen. In täglichen Teambesprechungen werden die Beobachtungen ausgetauscht.

Gemeinsamer Unterricht
Im zweiten Teil des Vormittags, nach einer Großen Pause, findet der Unterricht in den Stammgruppen statt. Dann gibt es Turnen, Englisch, Religion, Gesamtunterricht und den Gruppenrat, bei dem Probleme, Regeln und Wünsche besprochen werden. Er wird von einem Kind geleitet.

Kind-Gespräche
Die Begleitung der Kinder in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess erfolgt neben dem täglichen Zusammensein durch regelmäßig stattfindende Kind-Gespräche. Hierbei sind nur das jeweilige Kind und die Lehrperson der Stammgruppe anwesend. Es wird besprochen, wie es dem Kind geht, überlegt, was es sich vornehmen will und reflektiert, was es erreicht hat.

 

Artikel der Oberstufe zum Download

 

Intranet

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